22 04 2017

Ordentliche Mitgliederversammlung

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Geschichte

Der Fachverband Deutscher Berufschorleiter wurde 1920 unter dem Namen „Verband akademisch gebildeter Chorleiter e.V.“ in Köln gegründet. Unter dem Vorsitz von Prof. Josef Schwarz befanden sich unter den Gründungsmitgliedern so bekannte Namen wie Willy Schell, Fritz Spieß, Franz Wildt und Mathieu Neumann.

Zweck des Verbandes war es, eine Organisation zu schaffen, um die Belange des Berufschorleiters in der Öffentlichkeit zu vertreten.

Durch den Nationalsozialismus zwischenzeitlich verboten, konstituierte sich der Verband nach dem Kriege neu und führt seit 1955 den Namen „Fachverband Deutscher Berufschorleiter e.V.“ mit Verbandssitz in Köln. Vorsitzender wurde Peter Hammers, dem es gelang, zahlreiche bekannte Berufschorleiter an den FDB zu binden.

 

Ergebnisse unserer Verbandsarbeit:

  • Herausgabe eines Chorleitervertrages
  • Herausgabe des „Wegweisers durch die Literatur der durchkomponierten Männerchöre“, dadurch erstmalig eine einheitliche Festlegung der Schwierigkeitsbewertung bei Chorwettbewerben – heute „Literatur- und Schwierigkeitsliste“
  • Abschluss einer Chorleiter-Altersversorgung
  • Veröffentlichung der „FDB-Informationen“
  • Einführung der Berufsbezeichnungen „Chordirektor FDB“ und „Musikdirektor FDB“
  • Mitglied im Deutschen Musikrat
  • Bildung von regionalen Bezirksgruppen, dadurch flächendeckende Betreuung durch die Regionalvorsitzenden
  • Fortbildungen und Symposien
  • Folgende Kollegen prägten die Verbandsarbeit nachhaltig:
    Peter Hammers, Quirin Rische, Willy Giesen, Wolfgang Lüderitz, Christian Manus, Arnold Kempkens, Prof. Dr. Gerhard Schulte, Prof. Rudolf Desch, Hans Weiss, Gerd Sorg, Gerhard Wind.

 

Ehrenmitglieder des FDB

  • Prof. Hermann Abendroth †
  • Prof. Otto Siegl †
  • MD Kurt Lissmann †
  • Prof. Rudolf Desch †
  • MD Gerhard Wind
  • MD Robert Sund