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	<title>Fachverband Deutscher Berufschorleiter e.V. (FDB)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 11:01:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8230;der Webpräsenz der ältesten und größten Chorleitervertretung Deutschlands, dem Fachverband Deutscher Berufschorleiter e.V. (FDB). Auf diesen Seiten finden Sie alles für Ihre Tätigkeit im Bereich der Chorleitung. Bei der Unterstützung in berufsspezifischen Fragen, bei Fragen zur den Weiterbildungsmöglichkeiten oder wenn &#8230; <a href="http://www.fdb-online.de/193/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>&#8230;der Webpräsenz der ältesten und größten<br />
Chorleitervertretung Deutschlands, dem Fachverband Deutscher Berufschorleiter e.V. (FDB).</h1>
<p>Auf diesen Seiten finden Sie alles für Ihre Tätigkeit im Bereich der Chorleitung.<br />
Bei der Unterstützung in berufsspezifischen Fragen, bei Fragen zur den Weiterbildungsmöglichkeiten oder wenn Sie auf der Suche nach geeigneter Chorliteratur sind. Nehmen Sie <a href="/kontakt">Kontakt</a> mit uns auf!</p>
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		<title>FDB &#8211; Studienreise vom 22.-25.04. 2010 nach Schweden</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 10:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen. Ich höre gerade die CD „Sounds of Sund“ des Weltklasse-Männerchores „Orphei Drängar“ unter der Leitung von Robert Sund und lasse im Geiste noch einmal die beeindruckenden musikalischen Impressionen der Studienreise an &#8230; <a href="http://www.fdb-online.de/fdb-studienreise-vom-22-25-04-2010-nach-schweden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen.</p>
<p>Ich höre gerade die CD „Sounds of Sund“ des Weltklasse-Männerchores „Orphei Drängar“ unter der Leitung von Robert Sund und lasse im Geiste noch einmal die beeindruckenden musikalischen Impressionen der Studienreise an mir vorüberziehen.</p>
<p>Da waren drei Stunden, die wir am Freitagvormittag der Probe des Stockholmer Rundfunkchores beiwohnen konnten: ein von der ersten bis zur letzten Minute kurzweiliges Seminar professioneller Chorarbeit. (Warum durfte ich immer nur Laienchöre leiten&#8230;?) Die Qualität dieses Chores überraschte weniger, konnte man sie doch von einem professionellen Rundfunkchor erwarten. Hochinteressant das vielseitige und in allen Bereichen so gefällige Programm und die Leichtigkeit, mit der der Chor es in jeder Phase bewältigte: Im ersten Teil Originalkompositionen von J. S. Bach, begleitet und kontrastiert von einem modernen Solisten-Ensemble mit Gitarre, Saxophon und Solo-Gesang. Nach der Pause viele hochinteressante Arrangements. &#8211; Die virtuose Allegro-Fuge im leichten Swing bei höchster Schwierigkeit ist mir ein Ohrwurm geblieben.</p>
<p><span id="more-188"></span></p>
<p>Der Nachmittag für mich der Höhepunkt der Reise: ein Workshop für Kompositionsstudenten der Musikhochschule mit dem Adolf Frederik Mädchenchor unter Bo Johansson. Obwohl Robert Sund uns im Vorfeld die Qualität dieses Mädchenchores geschildert hatte und ihn uns als einer der besten und bedeutendsten Mädchenchöre Schwedens vorgestellt hatte (laut Eric Ericson: „&#8230;this has to be one of the best girls choirs in the world“), konnte keiner von uns erahnen oder ermessen was auf uns zu kam: Die freudige und begeisternde Arbeit von Bo Johansson mit „seinen“ Mädchen lässt sich mit Worten nicht beschreiben! Eine Chorarbeit und Chorausbildung, die in unserem Bildungssystem kein vergleichbares Podium hat! Ich denke, jeder von uns war beeindruckt, begeistert und gleichzeitig nahe fassungslos im Staunen.</p>
<p>Am nächsten Tag Teilnahme an der Probe des Weltklasse-Männerchores „Orphei Drängar“ im Universitätsgebäude. Ein 80-Mann-Männerchor in jungem Altersdurchschnitt, das Maximalalter ist auf 55 Jahre beschränkt, die Chormitglieder kommen aus der ganzen Region, es werden nur höchstqualifizierte Sänger aufgenommen, nach vorheriger Aufnahmeprüfung, die nur einmal im Jahr stattfindet. Robert Sund hatte für jeden von uns eine Partiturenmappe parat, so dass wir die Arbeit anhand der Noten mitverfolgen konnten und gleichzeitig Einblick hatten in die Schwierigkeit und den künstlerischen Wert des jeweiligen Arrangements.</p>
<p>Am Nachmittag das große Konzert im festlichen Ambiente und in der hervorragenden Akustik der Universitätsaula, der Chor Top, die Solistin Ohren- und Augenweide, über 1000 Zuhörer, die Moderation in schwedisch, die Musik grenzenlos&#8230;</p>
<p>Nach dem Konzert Teilnahme am Bankett des Chores als Ehrengäste! Ein choreigenes Festlokal, es erinnerte mich an ein Schlösschen. Gelöste und ausgelassene Stimmung, aber immer bei absoluter Chordisziplin. Reden, Ovationen, Trink- und Tafelriten, ähnlich einer Studentenverbindung. Viele nette Gespräche mit den schwedischen Sängern, etliche von ihnen konnten Deutsch und freuten sich sehr, ihre Kenntnisse bei uns in der Praxis umsetzen zu können.</p>
<p>Neben dem musikalischen Programm viele persönliche Kontakte und nette Gespräche unter uns Kollegen (und einer Kollegin!) sowohl fachlicher als auch privater Natur und natürlich auch Geselligkeit im hoteleigenen Pub (wir waren jeden Abend die Letzten&#8230;).</p>
<p>Als touristisches Highlight das schöne Städtchen Uppsala mit eindrucksvollem Dom (Teilnahme an der Messe am Sonntag), Universität, Altstadt, Fußgängerzone. Es lohnt sich wiederzukommen.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön dem FDB, der in seinem Jubiläumsjahr diese Reise initiiert hat und uns so die Möglichkeit gegeben hat, Einblick zu nehmen in eine andere Chorliga.</p>
<p>Ein besonderes Lob dem 1. Vorsitzenden Michael Rinscheid, der die Organisation innehatte und gleichzeitig als Reiseleiter fungierte.</p>
<p>Lieber Michael, ganz herzlichen Dank für deinen Einsatz, deine Arbeit, alle deine Bemühungen und dein persönliches Engagement für das Gelingen diese Reise. Ich glaube, ich spreche hier für alle Reiseteilnehmer, es hat uns viel Spaß und viel Freude gemacht und wir haben sehr viele unvergessliche Eindrücke mitgenommen!</p>
<p>Manfred Bühler, Musikdirektor FDB</p>
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		<title>Jubiläum</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 12:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Um sein Jubiläum angemessen zu feiern, hatte der Fachverband Deutscher Berufschorleiter (FDB) sich ein Ambiente vom Allerfeinsten ausgesucht. 1. Vorsitzender Michael Rinscheid hatte die Mitglieder des Verbandes und die Ehrengäste am Sonntag, 07. März 2010, in den illustren Festsaal von Schloss &#8230; <a href="http://www.fdb-online.de/willkommen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um sein Jubiläum angemessen zu feiern, hatte der Fachverband Deutscher Berufschorleiter (FDB) sich ein Ambiente vom Allerfeinsten ausgesucht. 1. Vorsitzender Michael Rinscheid hatte die Mitglieder des Verbandes und die Ehrengäste am Sonntag, 07. März 2010, in den illustren Festsaal von Schloss Waldthausen in Budenheim bei Mainz eingeladen. Damit waren alle Voraussetzungen gegeben, dass der Festakt von den Teilnehmern als Sternstunde akademischen Feierns eingestuft werden konnte. Das Programm bestach durch qualitativ hervorragende Leistungen ebenso wie durch einen ausgewogenen Wechsel der musikalischen Genres.<span id="more-1"></span>So spielten die Mainzer Dombläser zur Eröffnung der Feier zwei Werke aus der Renaissance und demonstrierten unnachahmlich ihre Freude am virtuosen Spiel. Mit imponierender Leichtigkeit meisterten sie technisch schwierigste Figuren und bewiesen jederzeit, dass man sehr wohl auf Blechblasinstrumenten ein kammermusikalisch durchsichtiges Klangbild erzeugen kann.</p>
<p>Auf den Bläservortrag folgte die Begrüßungsrede mit dem Thema „Chorgesang, Chorleitung und Kultur im Wechsel der Zeiten“ von Michael Rinscheid. In seinen Ausführungen verwies er auf die große Bedeutung des Verbands in der Vergangenheit, hob die Verdienste eines Mathieu Neumann oder eines Kurt Lissmann hervor, übte Kritik an modischen oder pseudomodernen Überlebensversuchen von Chören, die ihre Existenz nach wie vor auf ein egoistisch geprägtes Vereinsdenken gründeten und damit dem eigenen Untergang Vorschub leisteten, ließ andererseits aber nicht die geringsten Zweifel daran aufkommen, welche großartigen Chancen sich den Chören in der Zukunft böten und welch umfangreiches Aufgabenfeld der FDB zu bearbeiten habe. Die rhetorische Prägnanz in Rinscheids engagiertem Vortrag ließ niemals Langeweile aufkommen; fundierte Sachkenntnis und ein gehöriger Schuss Humor luden die Zuhörer immer wieder zum Nachdenken und zum Schmunzeln ein.</p>
<p>Danach gab Musikdirektor FDB Jens Röth mit seinem Männerchor „Frohe Stunde“ aus Weroth mehrere Kostproben meisterlichen Chorgesangs, angefangen mit der anspruchsvollen 5-stimmigen Motette „Soave fia il morir“ von G. P. da Palestrina über Erasmus Widmanns munteres Madrigal „Wohlauf, ihr Gäste“ bis hin zum schmissigen Shanty „What shall we do with the drunken sailor“ im Satz von Robert Shaw. Stilistisch treffend und intonationssicher trug der Chor seine Werke vor.</p>
<p>In Vertretung für Karl Wolff, den durch Glatteis an seinem Eintreffen gehinderten Präsidenten des Chorverbands Rheinland-Pfalz, überbrachte Walter Winkler, stellvertretender Präsident des Landesverbands, die Glückwünsche.</p>
<p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die erstmalige Verleihung des „Arnold-Kempkens-Preises“, die bei dieser Gelegenheit an Diplom-Kapellmeister Winfried Siegler, Musikdirektor FDB, erging. Im Bereich der Laienchormusik hat Siegler sich zahllose Verdienste erworben. Sein Lebenswerk umfasst Erfolge als Chorleiter und als Orchesterdirigent, als Leiter der Chorleiterschule des Hessischen Sängerbundes und als Komponist, als Pianist und als international gefragter Juror. Sichtlich bewegt nahm Winfried Siegler die Auszeichnung unter dem Applaus der Festgesellschaft entgegen. Seinen Dank kleidete Siegler geschickt in kleine Anekdoten, die seine enge Verbindung zu Arnold Kempkens zu erkennen gaben.</p>
<p>Fortgesetzt wurde die Feier mit Chorvorträgen von „Belcanto Linsengericht“ unter Leitung von Musikdirektor FDB Gerd Zellmann. Nach Javier Bustos „Ave Maria“ und Miklós Pástzis „Lamento“, vorgetragen mit selten zu hörender stimmlicher Ausgewogenheit, betörend schön im Sopran, folgte das Spiritual „I couldn’t hear nobody pray“ im Satz von Hall Johnson. Keine Frage, dass die Zartheit des Ausdrucks und die Wärme des Klangs dem Chor und der Sopran-Solistin eine Zugabe abverlangten. Mit „Blessing of Aaron“ im Satz von Norman Ramsey lieferten Zellmann und sein Chor eine Interpretation, die sowohl der ergreifenden Schlichtheit des Satzes gerecht wurde als auch die Schönheit eines idealen Chorklangs spüren ließ.</p>
<p>Im Schlusswort spannte Michael Rinscheid den Bogen über das gesamte Jubiläumsjahr. Schon im April steht eine Reise nach Schweden auf dem Plan. Dabei werden die FDB-Mitglieder herausragende Chöre, u. a. den Weltklasse-Männerchor „Orphei Drängar“, live erleben, betreut von Ehrenmitglied Robert Sund. Ein weiterer Leckerbissen ist das Konzert zum Jubiläumsabschluss am 12. Dezember im Kulturwerk Wissen, in dem wiederum die Mainzer Dombläser mitwirken.</p>
<p>Mit Vorträgen der Mainzer Dombläser klang auch die kurzweilige Feierstunde in Budenheim aus. Nun warteten die Ausnahme-Instrumentalisten mit peppig-fetzigen Reißern auf, zunächst mit einer Jazz-Bearbeitung „Just a closer walk“ und schließlich mit einer nicht minder aufwühlenden Bearbeitung des Can-Can aus Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“. (Willi Kastenholz)</p>
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